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Raspberry Pi aufsetzen

Setup Raspberry Pi

Im ersten Schritt muss ein Raspbian Image auf eine SD Karte geschrieben werden.

  • Download neustes Raspbian
  • Verwende nun Etcher um es auf eine SD Karte zu schreiben

Über den Finder/Windows Explorer auf der Boot Partition eine Datei ssh anlegen (die leer ist) und die SD-Karte in den Pi stecken und starten.

Raspi Konfigurieren

Via ssh anmelden

$ ssh pi@raspberrypi

Standard Passwort lautet „raspberry“.

Als ersten Schritt sollte man den Pi konfigurieren

$ sudo raspi-config

Einstellen sollte man:

  • Passwort
  • Sprache
  • Hostname
  • Wifi
  • Tastaturlayout

SSH Login

SSH Login via id_rsa einrichten, dazu ein Unterverzeichnis .ssh anlegen und dort vom Lokalen Rechner den Inhalt von id_rsa.pub in die Datei .ssh/authorized_keys einfügen.

Falls lokal noch keine Keys vorliegen (macOS):

$ ssh-keygen

# den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen

# Um die Passphrase in der macOS KeyChain zu speichern:
$ ssh-add -K ~/.ssh/id_rsa

Danach kann man sich an dem Pi ohne die Eingabe eines Passworts anmelden.

Share einrichten

Als erstes Samba auf dem Pi installieren

$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install samba samba-common-bin smbclient cifs-utils

Danach ein Verzeichnis aussuchen (z.B. /share) und dieses in der smb.conf als Freigabe festlegen.

$ sudo nano /etc/samba/smb.conf
[share]
Path = /share
Browseable = yes
Writeable = Yes
create mask = 0777
directory mask = 0777
Public = no

Noch ein Passwort für den Benutzer pi festlegen und Samba neu starten.

$ sudo smbpasswd -a pi
$ sudo samba restart

Samba Service Komplett neu starten, nachdem die Konfiguration geändert wurde:

$ sudo systemctl restart smbd.service

Aktuellen Samba Status anzeigen:

$ sudo smbstatus

PiDrive

Wenn ein PiDrive (oder ein USB Stick) angeschlossen ist, muss dieser Speicherplatz noch mit dem Pi verbunden werden.

Erstmal schauen wo/wie das Laufwerk verbunden ist:

$ sudo fdisk -l
...
Disk /dev/sda: 931,5 GiB, 1000170586112 bytes, 1953458176 sectors
Disk model: Elements 25A2
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes

Unter /dev/sda ist ein 1TB großes Medium gefunden worden.

Dieses muss jetzt partitioniert, formatiert und verbunden werden.

# Mount Verzeichnis anlegen
$ sudo mkdir /mnt/data

# Partition anlegen
$ sudo fdisk /dev/sda
- F --> zeigt Liste des verfügbaren Speichers
- n --> legt eine neue Partition an (Defaults übernehmen)
- w --> Änderungen speichern

# Platte formatieren
sudo mke2fs -t ext4 -L rootfs /dev/sda1

# Platte einbinden
$ sudo mount /dev/sda1 /mnt/data

Damit die Platte beim nächsten Start auch wieder verbunden wird, muss sie noch in fstab eingetragen werden. Dafür braucht man die UUID der Partition.

$ sudo blkid
/dev/mmcblk0p1: LABEL_FATBOOT="boot" LABEL="boot" UUID="9E2F-0678" TYPE="vfat" PARTUUID="5e4fa3db-01"
/dev/mmcblk0p2: LABEL="rootfs" UUID="edf2ea8b-042f-47f5-953e-577d8860de55" TYPE="ext4" PARTUUID="5e4fa3db-02"
/dev/mmcblk0: PTUUID="5e4fa3db" PTTYPE="dos"
/dev/sda1: LABEL="rootfs" UUID="eb34fa03-55c5-494b-ab8b-3bf7e6aa9529" TYPE="ext4" PARTUUID="067ed9f2-01"

Die benötigte UUID lautet in dem Fall eb34fa03-55c5-494b-ab8b-3bf7e6aa9529.

$ sudo nano /etc/fstab

# Zeile am Ende einfügen
/dev/disk/by-uuid/eb34fa03-55c5-494b-ab8b-3bf7e6aa9529 /mnt/data ext4 defaults,noatime,nofail 0 0

Bei Bedarf, wie oben, ein Share einrichten.

Und wenn man statt eines langen Unterverzeichnis direkt auf Root-Verzeichnis Ebene noch einen Link anlegt, ist das ganze sozusagen voll eingebunden.

$ ln -s /mnt/data /data

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